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Fliegenfischen-Simulator: Fly Fishing Simulator HD

Wenn du Fliegenfischen auf dem Smartphone simulieren willst, führt kaum ein Weg an Fly Fishing Simulator HD vorbei: Ich-Perspektive, direkte Kontrolle über Rute und Schnur, und eine Fliegendose mit über 160 Mustern.

Was nach der Installation am Wasser liegt

Die App startet mit einem Übungsteich und sechs Angelplätzen an einem Forellenfluss. Wer sich registriert, bekommt laut Pishtech LLC einen zweiten Fluss mit sechs weiteren Plätzen ohne Aufpreis dazu. Das ist der einzige Titel meiner Auswahl, bei dem ein Konto etwas freischaltet.

Alle übrigen Gewässer sind einzeln käuflich oder im Komplettpaket enthalten. Dieses Paket umfasst nach Angaben des Entwicklers über 200 Flüsse aus eigener Hand, dazu Flüsse, die Spieler selbst gebaut und veröffentlicht haben. Mit dem Paket kannst du auch eigene Gewässer gestalten und die anderer Nutzer herunterladen.

Fly Fishing Simulator HD, zweites Bild der Galerie bei Google Play
Fly Fishing Simulator HD, Galeriebild 2. Screenshot: Google Play / Pishtech LLC

Die Fliegendose und die Schlupfprüfung

Über 160 Fliegenmuster stehen in der Beschreibung, sortiert nach dem, was Fliegenfischer kennen: klassische und moderne Trockenfliegen, Nymphen, Streamer und Landinsekten. Wem das nicht reicht, der bindet am virtuellen Bindestock eigene Muster und fischt sie anschließend.

Spannender finde ich die Schlupfprüfung. Bevor du eine Fliege wählst, schaust du nach, was gerade an Nahrung unterwegs ist: Eintagsfliegen, Köcherfliegen, Steinfliegen, Nymphen, Mücken oder Krebse. Genau so beginnt ein Tag am echten Forellenbach, mit dem Blick aufs Wasser statt in die Dose.

Für das Fischen unter der Oberfläche gibt es Bissanzeiger und Schrotblei. Ein virtueller Angelführer gibt Tipps zu Wurf und Fliegenwahl, und eine Fotosammlung hält die Fänge fest.

Die Montage, die das Spiel nachbildet

Schema: Rute, Fliegenschnur, Vorfach und Trockenfliege auf der Wasseroberfläche Rute Fliegenschnur Vorfach Trockenfliege Strömung →
Schematisch, nicht maßstäblich. Bei Nymphe oder Streamer sinkt die Fliege, dann kommen Bissanzeiger und Schrotblei ins Spiel.

Im Spiel beginnst du mit Grundausrüstung und schaltest Ruten, Vorfächer und Fliegen frei, indem du fängst. Was ein Vorfach eigentlich tut, erklärt das Angel-Lexikon.

Fischarten und eine offene Frage

Gefangen werden verschiedene Forellenarten, dazu Steelhead, Barsch- und Sonnenbarscharten. Das Setting ist also eher nordamerikanisch geprägt, Äsche oder Huchen aus bayerischen Flüssen tauchen in der Liste nicht auf.

Mein Vorbehalt betrifft das Alter: Das letzte Update stammt vom 22. August 2025 und ist damit über ein Jahr alt, die jüngste Änderung betraf aufsteigende Fische bei Insektenschlüpfen. Ob das Spiel auf den neuesten Android-Versionen einwandfrei läuft, habe ich nicht geprüft. Vor einem Kauf des Komplettpakets lohnt ein Blick in die jüngsten Bewertungen im Store und auf die Übersicht zu Kosten und Käufen.

Wer lieber durchs Eis statt in der Strömung fischt, findet zwei Alternativen auf der Seite zum Eisangeln-Spiel.